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Konflikte lösen: Der richtige Umgang mit Angriffen

Sind Sie schon einmal von einem Menschen angegriffen worden?  Nein, ich meine nicht mit einem Messer oder gar einer Pistole.

Das passiert zum Glück eher selten. Gar nicht so selten hingegen sehen wir uns als das Opfer einer verbalen Attacke.
Wenn Ihr 5 jähriger Sohn gerade mal wieder meint: „Mama, Du bist doof!“, dann wird Sie das wahrscheinlich eher weniger belasten. Doch was, wenn die gleichen Worte von Ihrer 20 jährigen Tochter oder gar von Ihrem Mann/ Frau kommen?

Dann bekommt das ganze schon eine ganz andere Gewichtung. Dabei müssen die Worte noch gar nicht einmal so direkt ausgesprochen werden. Wie oft haben Sie sich schon von Ihrem Partner, Ihrem Chef oder von einer Freundin nicht richtig behandelt gefühlt? 

Und dann prüfen Sie sich einmal ehrlich, wie Sie mit so einem Konflikt umgehen.

Die meisten Menschen würden an dieser Stelle vielleicht antworten, dass sie das eigentlich ganz gut im Griff haben. Doch wenn dem wirklich so wäre, gäbe es dann nicht viel weniger Konflikte? Würden dann nicht viel weniger Ehen geschieden? Gäbe es dann nicht viel weniger Familienstreit?

Das Problem wird für die meisten Menschen besonders dann kaum noch lösbar, wenn sie sich angegriffen, beziehungsweise verletzt fühlen.

Wenn wir uns verletzt fühlen, dann fühlen wir uns  auch im Recht. Wir glauben: „Der andere hat mich verletzt. Jetzt habe ich ein Recht darauf zu grollen und der soll gefälligst sehen, wie er wieder auf mich zu kommt.“

Vielleicht denken wir diese Gedanken nicht in diesem genauen Wortlaut. Doch sinngemäß verhalten wir uns so.

 

Doch wenn wir in diesem Denken verharren, ist eine Konfliktlösung eigentlich völlig unmöglich. Die Schwierigkeit liegt besonders darin, dass der andere es mit großer Wahrscheinlichkeit ganz genauso empfindet.

Beispiel:

Eine Frau fragt Ihren Mann per SMS, ob er möglicherweise in der Nacht telefonisch für sie erreichbar sein wird, da es ihr nicht gut geht. Der Mann liest diese Nachricht erst einige Zeit später. Er denkt sich: „Selbstverständlich bin ich für mein Schatz da, wie kann sie so etwas nur fragen? Sicher schläft sie schon. Ich schicke lieber keine SMS, damit sie nicht wach wird.“

Bis dahin ist alles noch einigermaßen okay. Doch jetzt passiert der Fauxpas: Etwas halbherzig entscheidet er sich dann doch noch Ihr ein liebevoll gemeintes „Gute Nacht mein Schatz“ zu senden, ohne aber auf ihre Frage weiter einzugehen.

Am nächsten Morgen meldet er sich gleich bei ihr und schaut auch so schnell wie möglich vorbei. 

Ich kann mir vorstellen, dass Sie werte Leserin/ werter Leser auf unterschiedliche Art reagieren. Einerseits sagen Sie vielleicht: Er hätte die Frage unbedingt beantworten müssen. Andererseits kennen Sie aber vielleicht auch die Situation, dass Sie einen Satz nicht gesagt haben, auf den der andere gewartet hat – ohne das in böser Absicht zu tun. Sie haben etwas gesagt (oder auch nicht), wobei Sie sich überhaupt nichts böses gedacht haben. Und schon war der Krach da.

Sehen wir, wie es bei unserem Pärchen weiter ging:

Als der Mann vor dem Bett seiner Frau steht, um ihr zu zeigen, dass er für sie da ist. bekommt er einen enormen Krach. Die Frau ist außer sich. Macht ihm Vorwürfe, dass er ihre SMS nicht im erwarteten Sinne beantwortet hat. 
Der Mann versteht die Welt nicht mehr. Für ihn ist völlig klar, dass er für seinen Schatz da sein wird und er steht doch jetzt auch vor ihrem Bett. Er hat ihr doch nichts böses gewollt.

Anstatt seine Hilfe anzunehmen, beharrt die Frau weiterhin auf ihrer Verletzung. Schließlich hat auch der Mann die Nase voll. Ein Wort gibt das andere. Die beiden schwingen sich immer mehr auf, bis…

Ja tatsächlich führt das ganze zum Ende der Beziehung.

 

Ein dramatischer Fall? Sicherlich. Aber bevor Sie sich jetzt auf eine Seite der beiden schlagen, möchte ich Sie zur Vorsicht mahnen. Was haben Sie gerade gemacht? Haben Sie womöglich Partei für eine der beiden Seiten ergriffen?

Das wäre sehr gefährlich. Denn es würde bedeuten, dass Sie in einem ähnlich gelagerten Fall – vielleicht nicht ganz so heftig – aber zumindest ähnlich gelagert reagieren könnten.

Konfliktlösung funktioniert nicht auf der Ebene, auf der der Konflikt entstanden ist. Wenn Sie aus einem Konflikt aussteigen möchten, so gelingt das selten auf der Entstehungsebene. Sie müssen die Ebene völlig verändern. Doch wie kann das funktionieren?

Je nachdem, von welcher Seite Sie den beschriebenen (tatsächlich passierten) Fall betrachten, werden Sie zu unterschiedlichen Lösungen kommen. Von Seiten der Frau her ist es absolut verständlich, dass sie auf eine Antwort ihres Mannes gewartet hat. Sie fühlte sich unsicher und wartete darauf, dass der Mann ihr Sicherheit gibt. Da diese Sicherheit nicht kam, hat sie mit Enttäuschung und Wut reagiert.

Doch schauen wir uns die Argumentation des Mannes an: Einerseits war es für ihn selbstverständlich, dass er für seine Frau da sein würde und zweitens dachte er, dass seine Antwort sie sowieso nicht mehr erreichen würde, da sie ja schon seit länger Zeit im Bett sein wollte. Er hatte keinerlei böse Absichten. Klar er hätte den erlösenden Satz („Ja Schatz, selbstverständlich kannst Du mich anrufen“) schreiben können. Aber er hat es nicht getan. Punkt und aus.

Um zu einer sinnvollen Konfliktlösung zu kommen, ist es wichtig zu sehen, dass niemand hier jemanden verletzen wollte. Es ist ungefähr so, als ob einer dem anderen versehentlich auf die Füße getreten ist.

 

Was aber ist jetzt falsch gelaufen? Wie hätte man den Konflikt noch lösen können?

Als die Frau mitten in der Nacht auf ihr Handy sah und bemerkte, dass ihr Mann nicht die erwartete Antwort geschickt hatte, reagierte sie sofort mit Zorn. Ohne nachzudenken schrieb sie ein ironisches: „Danke für Deine Antwort“. Den Rest der Nacht verbrachte sie damit, sich verletzt und verlassen zu fühlen. Sie wusste ja schon immer, dass man Männern nicht vertrauen kann. So quälte sie sich durch die folgenden Stunden hindurch.

Als ihr Partner am folgenden Tag nichtsahnend vor ihrem Bett stand, wurde er mit einem Schwall von Vorwürfen überhäuft. Während seine Frau von ihm eine Entschuldigung erwartete, ging bei ihm ein automatisches unbewusstes Programm im Sinne von: „Ich gebe und gebe und werde hier nur mit Vorwürfen überhäuft“ (ein altes Kindheitsprogramm) durch den Kopf.

Also schoss er unmittelbar zurück. er konnte ihre Worte nicht mehr hören und damit auch nicht, was seiner Partnerin in diesem Moment wichtig war. Innerhalb weniger Minuten eskalierte der Konflikt völlig.

 

 

Konfliktlösung leicht gemacht

Wie hätte dieser Konflikt gelöst werden können? Weiter oben sagte ich, dass Konflikte niemals auf der Ebene gelöst werden können, auf der sie entstanden sind.

Auf welcher Ebene ist dieser Konflikt entstanden? Auf der gedanklichen Ebene. Während die Frau eine bestimmte Erwartung im Kopf hatte, hatten die Gedanken des Mannes dazu geführt, ihren Erwartungen nicht zu entsprechen.
Stundenlang grübelte die Frau nun auf der Reaktion ihres Mannes herum. Warum hat er nicht geantwortet? Spielt er mit mir? Möchte er mich verletzen? Hat er sich nicht schon öfter so verhalten?

Sie kennen das: Wenn die Gedankenspirale erst einmal in Gang gesetzt ist, nimmt sie so schnell kein Ende mehr. Und schnell phantasierte sie sich in immer weitere Verschlimmerungen hinein.

Den Mann traf es dann am Folgetag. Völlig verwundert von ihrer Reaktion, wurde er aufgebracht und antwortete seinerseits mit Verbalattacken.

Um diesen Konflikt zu lösen stellt sich zunächst die Frage, ob der Mann die Frau wirklich verletzt hat. Er hat keinerlei böse Worte benutzt und es war für ihn selbstverständlich, für seine Frau da zu sein. Nicht wirklich eine Art, einen anderen Menschen zu verletzen. Ja, er hat etwas unterlassen – aber nicht in böswilliger Absicht. Von seiner Seite hat also keine Verletzung statt gefunden.

Allerdings FÜHLTE sich die Frau verletzt. Bitte verstehen sie mich nicht falsch. Ich ergreife hier für niemanden der beiden Personen Partei. Und es ist auch nicht wichtig oder gar nachvollziehbar, auf welcher Seite der Konflikt nun letztlich angefangen hat. Das wäre die berühmte Frage nach der Henne und dem Ei. Was war zuerst da?

Anstatt ihren Gedanken zu folgen, hätte die Frau sich ausschließlich auf ihr Verletzungsgefühl konzentrieren sollen – OHNE dem Gedanken, dass dieses durch den Mann (in ihren Augen) verursacht wurde.

Einfach nur: Ich fühle mich verletzt. So fühlt sich das an. Woher kenne ich das Gefühl eigentlich? Was kann ich tun, damit es mir jetzt besser geht? Auf diese Weise hätte die Frau ihre Verantwortung für ihr Befinden nicht an den Mann abgegeben. Sie hätte einen Zustand inneren Friedens erreichen können und ihrem Mann am nächsten Tag recht locker mitteilen können, dass Sie sich eine genauere Antwort gewünscht hätte.

Das gleiche gilt natürlich auch für den Mann. Anstatt zu reagieren hätte er am nächsten Tag erst einmal tief durchatmen sollen. Und wenn es sein muss noch einmal und noch einmal. Wenn die Emotionen zu stark gewesen wären, hätte er die Situation erst einmal verlassen können. Um anschließend den gleichen Prozess zu durchlaufen, wie seine Frau.

Die zu wechselnde Ebene wäre also von destruktiven Gedanken über den Partner hin zu den eigenen Gefühlen und weg von jeglichen Gedanken überhaupt, gewesen.

Unabhängig voneinander hätten beide erst reagieren dürfen, wenn Sie ihre innere Mitte wieder gefunden hätten.

Laotse sagte einmal: Wer in seiner Mitte ist, ist unbesiegbar.

Wenn es uns gelingt, nicht zu reagieren. Sondern erst wieder vollkommene Ruhe einkehren zu lassen, wird immer etwas positives entstehen.

Herzliche Grüße

Ihr QuantumCoach 

www.naturheilpraxis-frenzel.de

www.andreas-frenzel.de

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