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Das Buch Ihres Lebens
Das Buch Ihres Lebens

10 verschiedene Analysen zum Mega Einführungspreis

Was Sie von einem Flieger für Ihr Leben lernen können

Vor wenigen Tagen stürzte der bekannte Schauspieler Harrison Ford mit seiner kleinen einmotorigen Privatmaschine auf einen Golfplatz. Laut Zeitungsberichten ist es seinen hervorragenden fliegerischen Fähigkeiten zu verdanken, dass er glimpflich und mit seinem Leben davonkam.

Bereits fünf Jahre ist es her, dass eine große Passagiermaschine kurz nach dem Start in den Hudson River stürzte. Der Pilot wurde zum Volkshelden erklärt. Fast schien es wie ein Wunder, dass alle Passagiere diesen Absturz überlebten. Und es war schnell klar, dass dies auf die hervorragenden Fähigkeiten des ehemaligen Militärpiloten zurückzuführen war.

Sie sehen also, es zahlt sich immer aus, gut trainiert zu sein, und nicht nur die Theorie, sondern auch die Praxis eines Jobs so gut wie möglich zu beherrschen.

Leider bekamen wir für den »Flug durch unser Leben« niemals ein wirklich gutes Training mit. Selten hat uns jemand erklärt, wie das Leben funktioniert.

Dabei gibt es eine Menge Parallelen, zwischen einem Flug und unserem Leben.

 Lassen Sie uns auf eine spannende Reise begeben.

Wüssten wir besser über die Gesetzmäßigkeiten des Lebens Bescheid und hätten wir das Glück gehabt, ein entsprechendes Training absolvieren zu dürfen, würde uns wahrscheinlich manches Unglück erspart bleiben.

Wenn ein Flugzeug sich einmal in der Luft befindet, dann fliegt es normalerweise mehr oder weniger von alleine. Dabei sind keine besonderen Fähigkeiten des Flugzeugführers gefragt. Synonym könnten wir sagen: Das Leben ist leicht, wenn Sie sich auf der richtigen Route befinden. Dann fließt es fast ganz von alleine.

 

1.1 »Fasten Your Seat Belts« – Schnallen Sie sich an und stellen Sie Ihre Lehne senkrecht

Zu den kritischsten Phasen eines Fluges gehören der Start und die Landung.

Damit ein Flugzeug sich von der Erde lösen kann, braucht es zunächst einmal eine Menge Kraft und Energie. Anfangs, wenn das Flugzeug noch nicht stark beschleunigt hat, reagiert es noch sehr träge. Man kann es schnell wieder zum Stillstand bringen.

Das Ziel der Crew ist es, den Flieger so schnell wie möglich zu beschleunigen. Erst wenn die Maschine eine gewisse Mindestgeschwindigkeit erreicht hat, erzeugen die Tragflächen den nötigen Auftrieb, um vom Boden abzuheben. Je schneller das Flugzeug sich bewegt, desto einfacher ist es, den Kurs zu halten.

Vergleichen Sie einmal ein einmotoriges, kleines Flugzeug mit einem großen Jet. Während die kleine Maschine relativ gemütlich durch den Himmel schaukelt, rast ein großer Jet mit annähernder Schallgeschwindigkeit durch den Himmel. Das kleine, langsame Flugzeug wird sehr empfindlich auf äußere Einflüsse reagieren, wohingegen bei einem großen Jet schon ein ziemlich starker Sturm kommen muss, um ihn von seiner einmal eingeschlagenen Bahn abzubringen.

 

1.2 Kennen Sie Ihr nächstes Ziel?

Was können wir daraus für unser Leben lernen?

Wenn Sie in Ihrem Leben richtig abheben wollen, das bedeutet, wenn Sie richtig erfolgreich sein wollen – egal in welchem Lebensbereich – so brauchen Sie Energie. Sehr viel Energie. Und Sie sollten selbstverständlich wissen, wohin es gehen soll.

Keine Fluggesellschaft der Welt würde auf die Idee kommen, ein voll besetztes Flugzeug einfach nur ins Blaue fliegen zu lassen. Es wäre nur eine Frage der Zeit, bis der Tank leer (das bedeutet, die Energie verbraucht) wäre und es zu einem Absturz, bestenfalls aber zu einer Landung irgendwo im Nirgendwo kommen würde. Damit wäre niemandem wirklich geholfen.

Wie oft rennen wir mit maximaler Power durch unser Leben, ohne überhaupt zu wissen, wohin wir möchten? Die meisten Menschen wissen einigermaßen, was sie nicht wollen. Doch ihr wirkliches Ziel kennen die wenigsten, geschweige denn sind sie bereit, dafür auch noch Energie aufzubringen.

Was bringt eine Fluggesellschaft dazu, ein Flugzeug für viele Millionen Dollar zu bauen, enorme Summen in die Ausbildung der Piloten zu stecken, und dazu noch eine immense Infrastruktur aufzubauen?

Eigentlich ganz logisch. Es gibt sehr viele Menschen, die das gleiche oder zumindest ein ähnliches Ziel haben. Erst wenn viele Menschen ein Ziel haben, das sie unbedingt erreichen möchten, entsteht die notwendige Energie, um ein solches Projekt zu starten.

Angenommen, es gäbe keinen Menschen, der daran interessiert wäre, zum Beispiel von Europa in die Vereinigten Staaten zu reisen, so wäre wahrscheinlich das Flugzeug niemals erfunden worden. Unsere besonderen Wünsche und Ziele sind es, die das scheinbar Unmögliche möglich machen.

 

1.3 Ready for Takeoff

Kommen wir zurück zum Start. Da ist nun unsere Flugzeugbesatzung und hinter ihr sitzen mehrere hundert Menschen, die alle das gleiche Ziel haben. Sie alle möchten zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort landen.

Und nun braucht es enorm viel Energie, um dieses tonnenschwere Gerät überhaupt erst einmal in die Luft zu bekommen.

Was bedeutet diese Energie übertragen auf Ihr Leben? Diese Energie bedeutet, dass Sie, nachdem Sie ein Ziel ausgewählt haben, vor Begeisterung nur so sprühen müssen. Wenn Sie wirklich abheben wollen, dann sollte Ihre Energie auf maximale Leistung eingestellt sein.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie wären der Pilot dieser Maschine. Soeben haben Sie die Starterlaubnis erhalten. Alle Gashebel sind bis zum Anschlag nach vorne geschoben. Wohin geht nun Ihr Blick?

Glauben Sie, dass Sie jetzt noch Zeit haben, die Blümchen am Rande der Startbahn zu betrachten? Definitiv nicht. Nicht nur Ihr Flugzeug, Ihre gesamte Konzentration ist nach vorne ausgerichtet.

Und es erfordert eine Menge Konzentration, damit beim Start nichts schief geht.

 

Analogie zu Ihrem Leben:

Wenn Sie ein neues Projekt beginnen, wenn Sie sich ein Ziel gesetzt haben, dann konzentrieren Sie sich mit aller Kraft auf den Beginn. Lassen Sie sich durch nichts und niemanden davon abbringen.

Stellen Sie sich vor, die Besatzung würde während des Startvorgangs darüber diskutieren, ob sie denn nun den Flug antreten sollten oder nicht. Eine lächerliche Vorstellung, finden Sie nicht auch?

Doch im wahren Leben sieht es häufig ganz anders aus.

Vielleicht haben Sie einen Wunsch. Sie sind sich aber nicht wirklich sicher, ob es sich dabei mehr um einen Wunsch oder um ein echtes Ziel handelt.

Also unterhalten Sie sich mit Freunden: „Ich hätte die Idee, dieses oder jenes zu unternehmen. Was hältst du davon?“
Es entwickelt sich ein Gespräch. Im besten Fall raten Ihre Freunde Ihnen dazu, sich Ihren Wunsch zu erfüllen. Doch viele werden Ihnen abraten, Sie auf Risiken hinweisen und Zweifel in Ihnen säen.
Noch ehe Sie sich versehen, wird ein großer Teil Ihrer anfänglichen Energie verschwunden sein. Aber nicht nur das. Je mehr Menschen Sie fragen, desto mehr unterschiedliche Meinungen werden Sie erhalten.

Und jede dieser zusätzlichen Meinungen wird Sie ein wenig mehr verunsichern.

Sie sitzen also am Steuer Ihres Jets und hatten gerade noch die Gashebel ganz vorne am Anschlag. Doch nun erzählt Ihnen Ihr Copilot, dass das Wetter am geplanten Zielort nicht so toll sei. Nicht nur, dass Sie den Blick von Ihrem Ziel abwenden und dadurch den gesamten Startvorgang gefährden, unweigerlich ziehen Sie die Gashebel ein wenig zurück. Sie beginnen, zu zögern. Auf einmal klopft auch noch die Stewardess an die Cockpittür: »Ich hätte ja große Lust, ganz woanders hinzufliegen.“

Ihre Unsicherheit wächst und unbewusst haben Sie die Gashebel noch ein wenig nach hinten gezogen.

Eigentlich sind Sie jetzt schon nicht mehr in der Lage einen erfolgreichen Start durchzuführen.

 

Praktische Konsequenz: Wenn Sie sich dafür entschieden haben, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, dann behalten Sie es für sich. Prüfen Sie es innerlich. Aber wenn Sie sich einmal entschieden haben, dann marschieren Sie mit aller Kraft los!

Fragen Sie nicht jeden (und mag es ein noch so guter Freund sein), der Ihnen auf der Startbahn begegnet. Schweigen Sie!

 

1.4 Hurra, wir fliegen!

Sobald Sie Ihr Flugzeug in der Luft haben, „räumen Sie Ihre Konfiguration auf“, so sagt man im Fliegerjargon. Das bedeutet, Sie ziehen das Fahrwerk ein und ebenso die Landeklappen. Man könnte sagen, Sie befreien sich von unnötigem Ballast.

Das hilft Ihrem Flugzeug (Projekt) noch schneller an Fahrt aufzunehmen. Als Nächstes richten Sie Ihr Flugzeug noch einmal auf das geplante Ziel aus.

Die erste Anspannung fällt nun von Ihnen ab. Die erste Herausforderung ist bewältigt.

Nun ist es wichtig, dass Sie nicht vorzeitig die Kraft der Triebwerke reduzieren. Noch immer laufen Ihre Motoren auf maximaler Leistung.

Wenn Sie jetzt auf die Idee kommen, ein wenig Sprit zu sparen oder die Maschinen zu schonen, würde das dazu führen, dass Ihr Flugzeug nicht weiter an Höhe gewinnen kann.

Und je tiefer Sie fliegen, desto mehr Spritverbrauch haben Sie. Schon kurze Zeit später wären Ihre Tanks leer und Sie müssten vorzeitig wieder zur Landung ansetzen.

Fazit: Bleiben Sie in Ihrer maximalen Kraft. Heizen Sie jeden Tag die Begeisterung für Ihr Ziel wieder neu an. Sprechen Sie mit niemandem, damit Sie nicht in Zweifel kommen. Halten Sie sich jeden Tag Ihr Ziel vor Augen. Bleiben Sie in Ihrer maximalen Kraft!

 

1.5 Level off

Eine gewisse Zeit später haben Sie Ihren so genannten Reise-Flightlevel erreicht. Das ist die Ebene, auf der Sie Ihren Flug fortsetzen werden.

Jetzt ist der Moment, in dem Sie Ihre Triebwerke ein wenig zurückfahren können. Nun gilt es, ein Power Setting (Triebwerkseinstellung) zu finden, welches Ihnen hilft, Ihre Höhe zu halten und möglichst wirtschaftlich auf Ihr Ziel zu- zusteuern. Fliegen Sie zu langsam, werden Sie unweigerlich an Höhe verlieren. Allerdings macht es auch keinen Sinn, sich die ganze Zeit im Überschallbereich zu bewegen. Dann hätten Sie zwar eine große Anfangsgeschwindigkeit, allerdings würde das so viel an Energie verbrauchen, dass Ihre Tanks schon bald entleert wären und Sie keinerlei Chance hätten, Ihren Zielflughafen zu erreichen.

Wussten Sie, dass Sie Ihre Triebwerke auf über 80 % laufen lassen müssen, damit diese 50 % ihrer maximalen Leistung erbringen können?

Das bedeutet für Sie ganz praktisch, dass Ihre tägliche Begeisterung und Motivation mindestens 80 % der möglichen 100 % betragen sollte. Sie sollten überdurchschnittlich motiviert sein. Ihre Motivation sollte so groß sein, dass Sie sich nicht durch die erstbesten Schwierigkeiten von Ihrem Kurs abbringen lassen.

Trotzdem findet jetzt erst einmal eine entspannte Phase statt. Solange Sie Ihre Motivation beibehalten und immer wieder Kurskorrekturen hin zu Ihrem Ziel machen, können Sie sich jetzt entspannen und sich ein wenig zurücklehnen. Die Stewardess bringt Ihnen einen Kaffee. Schauen Sie aus dem Cockpitfenster und genießen Sie die herrliche Landschaft unter Ihnen.

Der Weg ist das Ziel. Genießen Sie die Reise!

Als Nächstes stellt sich die Frage, wie lange es dauert, bis Sie Ihr Ziel erreicht haben.

Stellen Sie sich einmal vor, Sie bemerken als Passagier plötzlich, dass das Flugzeug eine große Kurve fliegt. Sie wundern sich und fragen verstört nach dem Grund. Die Stewardess gibt Ihnen zur Antwort: „Der Kapitän war sich nicht mehr sicher, ob er wirklich noch dieses Ziel erreichen möchte, es hat ihm einfach zu lange gedauert.“

Vielleicht sagt Sie Ihnen auch: „Wissen Sie, der Kapitän hat sich entschieden, zurückzufliegen. Es fing damit an, dass wir ihm sein Lieblingsgericht nicht servieren konnten. Als ich ihm anschließend seinen Kaffee brachte, war dieser versehentlich schon kalt. Und zu guter Letzt stellte sich auch noch eine Unwetterfront ein, die wir hätten umfliegen müssen. Der Kapitän meinte, dies wären sicherlich göttliche Zeichen gewesen und die Botschaft Gottes laute, dass wir besser umdrehen sollten.“

Würden Sie sich mit dieser Antwort zufriedengeben?

Ich denke nicht.

Doch tatsächlich reagieren sehr viele Menschen im täglichen Leben genau so. In so genannten spirituellen Kreisen herrscht weit verbreitet die Meinung, dass wenn wir uns für das richtige Ziel entschieden haben, alles ganz leicht gehen sollte. Sobald etwas nicht richtig funktioniert (und das vielleicht sogar mehrmals hintereinander), wird dies gerne als göttliches Zeichen gewertet, das uns zeigen soll, dass es sich wohl nicht um das richtige Ziel handelt.

Dabei wird jedoch der folgende Aspekt gerne übersehen: Es heißt ja, der Weg ist das Ziel. Bedeutet das, dass wir die ganze Zeit einfach nur die schöne Aussicht genießen sollen? Könnte es nicht auch bedeuten, dass wir die Schwierigkeiten, die uns auf dem Weg zu unserem Ziel begegnen, dazu nutzen sollten, um daran zu wachsen?

Es ist gängige Lehrmeinung, dass Gott uns den freien Willen gegeben hat. Somit macht es keinen Sinn, wenn er uns immer wieder dazwischen funken würde, um uns  zu zeigen, dass wir nicht das richtige Ziel verfolgen. Wenn Gott sich so verhalten würde, wäre es wahrlich nicht weit her mit unserem freien Willen. Gott gibt uns keine Zeichen, die uns sagen, ob unser Ziel richtig oder falsch ist. Diese Entscheidung liegt ganz bei uns.

Es kann durchaus sein, dass Sie auf dem Weg zu Ihrem Ziel plötzlich zu dem Schluss kommen, dass es sich dabei wohl doch nicht um das richtige Bestreben handelt. Das ist durchaus möglich. Dabei sollten Sie sich allerdings nicht auf scheinbar göttliche Zeichen verlassen.

Sie sollten sehr genau prüfen, ob Sie nicht einfach vor den sich Ihnen auftuenden Schwierigkeiten und Herausforderungen davonrennen.

Wenn Ihre Begeisterung groß genug ist, werden Sie so gut wie jede Schwierigkeit überwinden können. Ist Ihre Begeisterung für Ihr Ziel jedoch eingeschränkt, werden Sie schon kleinere Herausforderungen aus der Bahn werfen.

Vielleicht sind Sie an einer unheilbaren oder gar lebensbedrohlichen Krankheit erkrankt. Sie haben schon die unterschiedlichsten Methoden ausprobiert – ohne Erfolg. Bedeutet das nun, dass Gott nicht will, dass Sie wieder gesund werden? Möglicherweise.

Könnte es aber nicht auch daran liegen, dass Sie irgendwo tief in Ihrem Unterbewusstsein den Wunsch hegen, lieber zu sterben, oder dass Sie insgeheim glauben, dass Ihre Krankheit Ihnen mehr Vorteile, als Nachteile bringt?

Paracelsus sagte einst: „Es gibt keine unheilbaren Krankheiten – wohl aber unheilbare Menschen“. Und da jeder Mensch über seinen freien Willen verfügt, muss es wohl so sein, dass wir diese Entscheidung persönlich treffen, egal wie unbewusst es uns auch sein mag.

Lassen Sie sich niemals von auftretenden Schwierigkeiten oder Misserfolgen den Wind aus den Segeln nehmen! Mit größter Wahrscheinlichkeit sind Sie es selbst, der sich im Weg steht!

Neulich hörte ich den Bericht einer Frau über eine Heilung auf geistigem Wege. Sie litt seit vielen Jahren an einem Ohrgeräusch. Der Heilungsprozess dauerte 8(!) Jahre.

Prüfen Sie sich gut, bevor Sie auf die Startbahn gehen. Und wenn Sie einmal in der Luft sind, bleiben Sie dran! Geben Sie niemals auf!

Wenn Ihnen unterwegs ein Gewitter begegnet, dann handelt es sich dabei einfach nur um ein Gewitter. Sie müssen lediglich entscheiden, ob Sie die Fähigkeit haben, mitten hindurch zu fliegen oder lieber einen Umweg einschlagen.

Kennen Sie das Gefühl, dass Sie den Eindruck haben, sich überhaupt nicht fortzubewegen, wenn Sie aus dem Flugzeugfenster sehen!?

Vielleicht fliegen Sie auch längere Zeit über eine geschlossene Wolkendecke. Es scheint, als ob der Flieger still an einem Fleck steht.

Auch während Sie Ihr Ziel verfolgen, werden Sie viele Momente haben, an denen Sie das Gefühl beschleicht, dass Sie nicht wirklich vorankommen. Doch Sie können sich darauf verlassen, solange Sie genügend Energie, Begeisterung und Aufmerksamkeit in die Verwirklichung Ihres Ziels stecken, bewegen Sie sich kontinuierlich auf Ihr Ziel zu. Ein Jet hat eine Fluggeschwindigkeit von ca. 8 – 900 km/h. Das ist fast so schnell wie der Schall. Und trotzdem haben Sie das Gefühl, in der Luft stillzustehen.

 

1.6 Wir leiten nun den Sinkflug ein

Nachdem Sie nun einige Zeit geflogen sind, nähern Sie sich Ihrem Zielflughafen. Wieder werden Sie einen Anstieg der Konzentration bemerken. Es ist wichtig, dass Sie für die Landung gut vorbereitet sind.

Wichtig ist auch, dass Sie Ihrem Ziel treu bleiben. Die Fluggäste wären wahrscheinlich sehr erbost, wenn der Kapitän sich kurz vor der Landung für einen anderen Flughafen entscheiden würde, nur weil dieser von oben so nett aussieht.

Wenn Ihr Ziel, das Sie sich im Leben gesetzt haben, in Erscheinung tritt, prüfen Sie, ob es sich tatsächlich um Ihr Ziel handelt oder Sie womöglich geblendet sind.

Vielleicht haben Sie sich sehr viel Geld als Ziel gesetzt. Während Sie noch kraftvoll Ihr Geschäft aufbauen, bekommen Sie auf einmal ein dubioses Angebot: „So werden Sie schnell reich – ohne Arbeit“. Lassen Sie sich nicht in die Irre führen. Bleiben Sie bei Ihrem ursprünglichen Plan.

Sie sind bereits im Landeanflug.

Sie nähern sich Ihrem Ziel an. Möglicherweise ist jedoch das Wetter schlecht. Überall sehen Sie nur eine dichte Wolkendecke. Die Landebahn ist nirgends auszumachen. Das Schlimmste, was Sie jetzt tun könnten, wäre es, vor lauter Erschöpfung, oder Entmutigung, Ihre Gashebel vorzeitig zurückzuziehen.

Die Landung ist die kritischste Phase des Fluges.

Nicht selten brechen Menschen ihre Bemühungen kurz vor der Erreichung Ihres Ziels ab. Sie haben sich eine Zeit lang bemüht, doch da Sie die ganze Zeit über den Wolken geflogen sind, haben Sie gar nicht bemerkt, wie Sie sich Ihrem Ziel immer weiter angenähert haben. Irgendwann ist Ihnen dann die Luft ausgegangen. Und Sie brechen einfach ab.

Wenn Sie das während des Fluges tun würden, käme es zu einem Absturz kurz vor der Landebahn.

Bleiben Sie Ihrem Ziel bis zum Schluss verpflichtet!

 

1.7 Cleared for Landing

Schließlich sehen Sie die Zielgerade (Landebahn) vor sich. Jetzt ist höchste Konzentration angesagt. Vielleicht herrscht gerade schlechtes Wetter. Das kann bedeuten, dass Sie die Landebahn bis kurz vor dem Aufsetzen nicht sehen werden. Aber Sie müssen unbedingt Ihre Anstrengungen beibehalten. Höchste Konzentration ist jetzt gefordert.

Manchmal kommt die Runway erst im letzten Augenblick in Ihr Sichtfeld. Bleiben Sie konzentriert!

Während Ihr Flugzeug zur Landung ansetzt, hat es nur eine sehr geringe Geschwindigkeit. Das bedeutet, dass es erneut äußeren Windeinflüssen deutlich stärker ausgesetzt ist. Behalten Sie Ihr Ziel auch weiterhin für sich. Jetzt ist auch nicht die Zeit, eine Siegesfeier zu geben.

Ein beliebter Anfängerfehler ist es, das Flugzeug seitlich abdriften zu lassen, sobald es auf dem Boden aufgesetzt hat. Die Maschine ist sehr empfindlich und reagiert auf jeden kleinen Seitenwind. Vielleicht sehen Sie jetzt zum Rand der Landepiste, weil Sie Bedenken haben, dass Sie dorthin treiben.

Sie können sich mit Sicherheit darauf verlassen, dass genau das passieren wird, wenn Sie Ihren Fokus weiterhin darauf legen, was Sie nicht wollen.

Schauen Sie niemals dorthin, wo Sie nicht hin möchten.

Nehmen Sie Ihren Blick auch weiterhin geradeaus.

Wenn Sie nicht im Graben landen wollen, ist es unbedingt wichtig, ans Ende der Landebahn zu schauen. (Bleiben Sie Ihrem Ziel bis zum Schluss treu).

Immer wieder beschäftigen sich Menschen überwiegend mit Problemen und möglichen Ursachen für ihre Schwierigkeiten. Das führt nicht selten dazu, dass diese Probleme immer größer, anstatt kleiner werden.

Die beste Art, eine Schwierigkeit zu umgehen ist es, auf sein Ziel fixiert zu bleiben.

Angenommen, Sie leiden an einer Krankheit. Legen Sie maximal 5 % Ihrer Energie in die Behebung der möglichen Ursachen. Die restlichen 95 % Ihrer Energie sollten Sie auf Ihr Ziel (in diesem Fall Gesundheit) ausrichten. Hören Sie auf, ständig nach Hintergründen und Ursachen zu fragen.

Anstatt sich ständig zu fragen, was zu Ihrem Übergewicht geführt hat und eine Diät nach der anderen auszuprobieren, kreieren Sie sich ein Bild davon, wie Sie aussehen möchten, und tun Sie alles, um dort hin zu gelangen. Sport ist besser, als Diät.

Nicht selten erlebe ich es während meiner telefonischen QuantumTao Sitzungen, dass die Klienten sich während der Sitzung sehr wohl fühlen, und somit einen konstruktiven Heilungsprozess initiieren. Doch kaum ist die Sitzung vorbei, beschäftigt sie nur noch eine Frage: »Herr Frenzel, haben Sie irgendetwas gespürt, was mir sagen könnte, worin die mögliche Ursache für dieses Leid steckt“?

Und ruckzuck hat sich die ganze positive Energie wieder in Schall und Rauch aufgelöst.

»Bitte bleiben Sie angeschnallt, bis wir das Gate erreicht haben.«

Organisieren Sie keine Siegesfeier, bevor Sie Ihr Ziel zu 100 % erreicht haben.

 

Dann aber sollten Sie sich wirklich entspannen, und sich für Ihre Leistung feiern.

Wenn Sie dann noch einmal zurücksehen, könnte es sein, dass Sie erstaunt sind, welche Leistung Sie soeben vollbracht haben.

 

 

Zusammenfassung:

 

1. Haben Sie ein klares Ziel.

2. Stecken Sie so viel wie Energie wie
    möglich(Enthusiasmus/Begeisterung/ handeln) hinein.

3. Richten Sie Ihren Blick geradeaus.

4. Lassen Sie sich durch nichts mehr ablenken.

5. Motivieren Sie sich täglich neu. Erzeugen Sie jeden Tag neue
     Begeisterungsenergie.

6. Richten Sie sich immer wieder neu auf Ihr Ziel aus.

7. Lassen Sie sich nicht von Ihrem Ziel abbringen.

8. Auch wenn Umwege manchmal nötig sind, bedeutet das nicht, dass es
     sich um ein schlechtes Ziel handelt, oder der göttliche Willen gegen Sie
     ist.

9. Auch wenn es zwischendurch so scheint, als ob Sie sich nicht vorwärts
     bewegen, bleiben Sie unbedingt dran.

10. Halten Sie Ihre Konzentration bis zur endgültigen Erreichung Ihres Ziels

11. Konzentrieren Sie sich ausschließlich auf das, was Sie wollen und nicht auf das, was Sie nicht wollen.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen guten Flug. Und wenn Sie zwischendurch einen erfahrenen Co (-piloten) brauchen, rufen Sie mich an. Ich helfe Ihnen weiter.

Ihr Andreas Frenzel

Tel: 0451 – 611 22 179

3 Antworten auf Was Sie von einem Flieger für Ihr Leben lernen können

  • Jürgen P. sagt:

    Wenn wir denn tatsächlich einen freien Willen haben und demnach alle Entscheidungen frei treffen, dann mag das Kon- oder Rezept „funzen“. Ist aber unser Lebensweg vorherbestimmt und gehört es nicht zu unserem Lebensplan ein bestimmtes von uns herbeigesehntes Ziel zu verwirklichen, dann können auch alles positive Denken, alle Affirmationen und alle Begeisterung uns nicht diesem Ziel entgegentragen.
    Ich hab immer ein Problem mit dem angeblich vom christlichen Gott uns Menschen verliehenen freien Willen, den uns die Kirchen predigen. Sie müssen es ja wohl, könnten sie uns ja sonst kein Sündenbewußtsein einbimsen. Gleichzeitig sagen sie aber, Gott sehe alles und wisse alles, auch das was in der Zukunft geschehen wird. Hätte der Mensch wirklich einen freien Willen, dann müsste seine Zukunft auch für Gott wie ein unbeschriebenes weißes Blatt Papier sein und er könnte nicht voraussagen, was der Mensch tun oder unterlassen werde, welches Schicksal im widerfährt und wann sein Dasein endet. Dies steht aber für die Kirchen in Widerspruch zu ihrem Bild von einem allmächtigen, allwissenden Gott und Schöpfer. Auch einzelne Erzählungen aus der Bibel zeugen nicht gerade vom Gedanken eines freien Willens des Menschen. Zur Jahreszeit passend sei hier auf die Passionsgeschichte verwiesen. Judas Ischariot war dazu verdonnert, Jesus an die Hohenpriester und deren Häscher zu verraten. Wohl kaum deshalb, weil die Verfolger ohne diesen Hinweis Jesus nicht hätten fassen können, der sich ja nach der Überlieferung damals nicht vor ihnen versteckt hielt, sondern weil dies angeblich so von irgendem einem alttestamentarischen Propheten vorausgesehen und -gesagt und im AT verewigt worden war. Hätte nun niemand – auch Gott und sein alttestamentarischer Prophet nicht – vorhersehen können, dass Judas in Versuchung geraten wird, Jesus zu verraten und wie er dann seine freie Entscheidung treffen wird, hätte das ganze Geschehen nicht stattgefunden, wenn Judas sich aus seinem freien Willen heraus gegen die dreißig Silberlinge und für Nichtstun entschieden hätte. Dann hätte es aber auch keine Prophetie in Zeiten des A.T. gegeben.
    Die Theorie vom freien Willen des Menschen ist nicht zweifelsfrei. Wenn nun jemand ein Lebensziel, für das er sich aus seinem „freien Willen heraus entschieden“ hat, mit Hilfe eines Enthusiasmus-, Affirmations- und Positivdenken-Programms erreicht, das ihm empfohlen wurde und für das er sich ebenfalls aus seinem „freien Willen heraus entschieden“ hat, muss dies kein Beweis für die Existenz eines solchen freien Willens und gegen die Destinationstheorie sein, denn es könnte ja sein, das dies exakt zu seinem Lebensplan in diesem Dasein gehört und er deshalb so oder so dieses Ziel erreicht hätte.
    Aber wahrscheinlich gehörte dann auch das Durchlaufen des Enthusiasmus-, Affirmations- und Positivdenken-Programms zu seinem Lebensplan.

  • Monika sagt:

    Mit Elan und Begeisterung habe ich Ihren „Aufruf“ gelesen und mich mitreißen lassen. Herzlichen Dank.

  • Carmen Buchner sagt:

    Alles, was Sie schreiben ist so eine große Bereicherung für mich und eine große Unterstützung für mein Leben, besonders in meiner momentan an Situation!! Vielen Dank für Ihre wunderbaren Newsletter; sie geben mir jedes Mal einen riesigen Schub Optimismus!!

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